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// GFK-SYSTEME // SONDERANFERTIGUNG

GFK.NACH.MASS.

Gitterroste, Geländer und Leitern aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Korrosionsbeständig, elektrisch nicht leitend, rund 75 % leichter als Stahl – für Anlagen, in denen Verzinkung nicht durchhält.

// GEGOSSEN · MT 38 × 38 MM · MASSSTAB 1,3 PX/MM
R10–R13geprüfte Rutschhemmung
164bewertete Medien
13–60mm Bauhöhe
2430mm max. Stützweite
01

Der Werkstoff

Gegossene GFK-Gitterroste entstehen im Handlayup-Verfahren mit anschließender Heißhärtung im Formenwerkzeug. Die Tragstäbe laufen in beiden Richtungen über die volle Bauhöhe – der Rost trägt in jede Richtung gleich, eine schwache Achse wie beim pultrudierten Profilrost gibt es nicht. Der Glasgehalt liegt technologisch bedingt bei maximal 40 %.

Entscheidend ist der monolithische Aufbau: keine Klebefugen, keine Schweißnähte, keine Fügestellen, an denen Medien angreifen könnten. Daraus ergibt sich die hohe Widerstandsfähigkeit gegen Säuren und Laugen.

Eigenschaften
  • KORROSIONBeständig gegen eine Vielzahl aggressiver Medien – kein Rost, kein Nachverzinken, keine Beschichtungspflege
  • GEWICHTRund 75 % leichter als ein vergleichbarer Stahlrost, Montage in der Regel ohne Hebezeug
  • ISOLATIONElektrisch und thermisch isolierend, amagnetisch
  • BEARBEITUNGZuschnitt mit gängigem Werkzeug auf der Baustelle möglich
  • WARTUNGGeringer Wartungsaufwand über die gesamte Nutzungsdauer
  • UVUV-stabil, individuelle Einfärbung nach RAL möglich
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Oberflächen

Vier Ausführungen für gegossene Roste. Der Unterschied zeigt sich nicht im Trockenen, sondern sobald Wasser, Öl oder Schlamm dazukommen – und beim Reinigen.

R11–R13

Konkav

// KENNUNG K · STANDARD

Entsteht ohne Zusatzschritt: Beim Aushärten des flüssigen Kunstharzes bilden sich die konkaven Stabkuppen. Die Klasse hängt von Stabstärke und Maschenteilung ab.

Die einzige Oberfläche, die sich auch bei dauerhafter Öl- und Fettbelastung wieder sauber bekommen lässt.

Empfohlen beigleitfördernden Substanzen wie Ölen und Fetten, wenn regelmäßig gereinigt wird
R13

Korund besandet

// KENNUNG KB · STANDARD

Die Besandung wird nach dem Gießen mit Kunstharz aufgebracht. Erreicht R13 unabhängig von Stabstärke und Maschenteilung – die höchstmögliche Klasse.

Bei dauerhafter Kontamination mit öligen oder fettigen Substanzen ist die Reinigung eingeschränkt.

Empfohlen beiindustriellen Anwendungen in überwiegend nasser oder feuchter Umgebung
R12–R13

Quarz besandet

// KENNUNG QB · AUF WUNSCH

Feinere Einstreuung, ebenfalls nach dem Gießen aufgebracht. Erhöhte Rutschfestigkeit bei angenehmerem Gehgefühl als grobes Korund.

Reinigung bei öligen Substanzen eingeschränkt.

Empfohlen beiöffentlich oder barfuß begehbaren Flächen in nasser Umgebung
R10

Plan geschliffen

// KENNUNG GS · AUF WUNSCH

Die Oberfläche wird nach dem Gießen gleichmäßig abgeschliffen und versiegelt. Der Schliff erzeugt zugleich eine exakt definierte Bauhöhe.

R10 – für dauerhaft nasse Laufwege nicht geeignet.

Empfohlen beieinfacher Reinigung, Barfußbereichen, dekorativ als Geländerfüllung oder Fassadenverkleidung

Zusätzliche Oberflächen für geschlossene Böden

Sicherheitsböden, Sandwichroste und Bodenplatten bekommen über der Besandung zusätzlich einen schützenden Gel-Coat. Neben korund und quarz besandet sind zwei strukturierte Varianten lieferbar:

  • STS · R10Strukturiert Träne solo. Struktur ca. 0,1 mm, beim Laminieren über eine Negativform erzeugt. Fokus auf einfacher Reinigung und Barfußbegehbarkeit, vornehmlich für den Innenbereich.
  • STQ · R12Strukturiert Träne quintett. Struktur ca. 0,7 mm. Durch die höhere Rutschfestigkeit auch für industrielle Anwendungen im Innenbereich geeignet.
03

Maschenteilung

Alle sechs Ausschnitte sind im selben Maßstab gezeichnet – 100 × 100 mm Realmaß. Je feiner die Teilung, desto weniger fällt hindurch, desto höher liegen Flächengewicht und Preis. Die angegebene Klasse gilt für die jeweils beste lieferbare Oberfläche.

13 × 13 mm

lichte Weite ca. 8 mmR13 quarz · R11 konkav

20 × 20 mm

lichte Weite ca. 13 mmR13 besandet · R11 konkav

26 × 26 mm

lichte Weite ca. 19 mmR13 besandet

38 × 38 mm

lichte Weite ca. 31 mmR13 alle · R10 geschliffen

40 × 40 mm

lichte Weite ca. 33 mmR13 alle · R10 geschliffen

50 × 50 mm

lichte Weite ca. 42 mmR13 konkav und korund

// 38 × 38 MM HERVORGEHOBEN — REFERENZGRÖSSE MIT DER GRÖSSTEN FORMATAUSWAHL AB LAGER

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Rutschhemmung

Gleitschutzzertifikate im Überblick
KlasseAusführungOberflächeMaschenteilung
R13gegossenkorund besandet20 · 38 · 40 · 50
R13gegossenquarz besandet13 · 20 · 38 · 40
R13gegossenkonkav25 · 38 · 40 · 50
R13gegossen SLkorund besandet38 (Stab 9/11)
R13Sicherheitsbodenkorund / quarz besandetgeschlossen
R12SicherheitsbodenTräne quintett (STQ)geschlossen
R11gegossenkonkav13 · 20
R10gegossenplan geschliffen20 · 38 · 40
R10SicherheitsbodenTräne solo (STS)geschlossen

Auszug aus der Zertifikatsübersicht des Herstellers, Angaben in mm. Die vollständige Übersicht mit Stabstärken senden wir Ihnen auf Anfrage zu.

Wie geprüft wird

Die Klassen R9 bis R13 stammen aus dem Begehungs­verfahren auf der schiefen Ebene nach BGR 181 beziehungsweise GUV-R 181. Was dahintersteckt:

  • PRÜFPLATTEEbene, verwindungssteife Platte, 600 mm breit und 2000 mm lang
  • NEIGUNGIn Längsrichtung von 0° bis 45° verstellbar, stufenlos oder in 0,5°-Schritten
  • TEMPOMaximal 1° pro Sekunde – für den vollen Winkelbereich werden mindestens 45 Sekunden benötigt
  • ABLESUNGWinkelmessgerät mit einer Genauigkeit von 0,5° ± 0,2°
  • ERGEBNISDer Neigungswinkel, bei dem eine Prüfperson zu rutschen beginnt, bestimmt die Bewertungsgruppe

Praktisch heißt das: R13 ist nicht „etwas besser" als R11, sondern ein deutlich steilerer Winkel bis zum Rutschen. Bei Nässe, Öl oder Frost ist der Abstand zwischen den Klassen der Unterschied zwischen sicher und knapp.

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Harzmatrix

Die Matrix entscheidet über Chemikalien-, Temperatur- und Brandverhalten. Alle vier Systeme sind feuerhemmend, halogenfrei, nicht toxisch und selbstverlöschend.

SystemAuslegungHDT (A)MartensWann diese Matrix
OPROrthophthalsäure-Polyesterharz80 °C160 °C mild korrosive Bereiche, wirtschaftliche Basis
IPRIsophthalsäure-Polyesterharz120 °C160 °C Standard – universeller Einsatz, deckt die meisten Fälle ab
VERVinylesterharz120 °C180 °C extreme Chemikalienbeständigkeit, hohe Schlag- und Dauerfestigkeit
PHRPhenolharz160 °C180 °C höchste Brandsicherheit, extrem niedrige Rauchemission

HDT (A) = Wärmeformbeständigkeitstemperatur. Zusätzlich lieferbar: OPR NFH – eine preisoptimierte, ausdrücklich nicht feuerhemmende Variante. Nur einsetzen, wenn an den Belag keine Brandschutzanforderung gestellt wird.

Medienbeständigkeit

Uns liegt die Beständigkeitstabelle des Herstellers vor: 164 Reagenzien in über 200 Bewertungen, jeweils dreistufig als beständig, bedingt beständig oder nicht beständig – und zwar getrennt für OPR, IPR und VER.

Entscheidend ist nicht das Medium allein, sondern die Kombination aus Konzentration und Temperatur. Ein Beispiel:

SchwefelsäurebisOPRIPRVER
25 %75 °Cbeständigbeständigbeständig
50 %60 °Cnicht beständigbeständigbeständig
70 %30 °Cnicht beständigbedingtbeständig

Nennen Sie uns Medium, Konzentration und Temperatur – wir schlagen die Bewertung nach und senden Ihnen die Tabelle zu.

Die Angaben sind eine unverbindliche Orientierungshilfe. Sie stellen keine rechtsverbindliche Zusage dar und entbinden nicht von eigenen Untersuchungen und Prüfungen im konkreten Anwendungsfall.

Farben ab Werk

  • RAL 7032Kieselgrau – Standardfarbe, größte Verfügbarkeit
  • RAL 1023Verkehrsgelb – Warn- und Kennzeichnungsbereiche
  • RAL 6010Grasgrün – Zonierung von Anlagen
  • 7015 / 7043 / 7047weitere Grautöne je nach Harzmatrix

Weitere RAL-Töne auf Anfrage. Die Angaben sind Näherungswerte – für farbverbindliche Projekte bitte Handmuster anfordern.

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Belastung und Stützweite

Die zulässige Stützweite hängt von Bauhöhe, Stabstärke und Lastfall ab – und davon, wie der Rost aufgelagert ist. Werte für Maschenteilung 38 × 38 und 40 × 40 mm, Punktlast auf 200 × 200 mm Aufstandsfläche.

BauhöheStab SU/SOMT FP 1,5 kNFP 1,5 kN umlaufend* FV 2,0 kN/m²
13 mm5 / 638 × 38398 mm
20 mm5 / 6,438 × 38270 mm613 mm
25 mm5 / 6,438 × 38363 mm775 mm
30 mm5 / 6,638 × 38455 mm916 mm
38 mm5 / 738 × 38713 mm1110 mm1161 mm
40 mm5 / 740 × 40792 mm1211 mm1202 mm
50 mm6 / 838 × 381097 mm1730 mm1533 mm
60 mm7 / 938 × 381510 mm2430 mm1923 mm

* Der Unterschied zwischen den beiden Punktlast-Spalten

Die höheren Werte gelten nur, wenn der Rost umlaufend aufgelagert ist oder wenn nicht unterstützte Stoßstellen bei der Montage mit Doppelklemmen oder schraubbaren Roststoßverbindern gesichert werden. Ohne diese Maßnahme gilt die linke Spalte.

Beim 38-mm-Rost sind das 713 statt 1110 mm – ein Unterschied von 36 %. Wer die Doppelklemme aus Kostengründen weglässt, plant unter Umständen eine Stützweite ein, die dann nicht mehr zulässig ist.

Weitere Maschenteilungen
  • 50 × 50Bauhöhe 50 mm, Stab 6/8: 1022 mm bei 1,5 kN, 1443 mm umlaufend, 1370 mm bei 2,0 kN/m²
  • SL 38 × 38Schwerlast, Stab 9/10 bzw. 9/11 – Bauhöhe 40 mm: 983 / 1540 mm · 50 mm: 1342 / 2143 mm · 60 mm: 1853 / 3010 mm bei 1,5 kN
  • HÖHERE LASTFür 2,0 kN Punktlast und 5,0 kN/m² Flächenlast gelten eigene Tabellen mit entsprechend kürzeren Stützweiten. Beim Schwerlastrost SL 50 mm sind es dann 1177 statt 1342 mm – wir senden Ihnen die Werte für Ihre Ausführung zu
Kennwerte 38 × 38 × 38 mm
  • STABSTÄRKE7 mm oben, 5 mm unten
  • LICHTE WEITEca. 31 × 31 mm
  • OFFENE FLÄCHEca. 68 %
  • FLÄCHENGEWICHTca. 19 kg/m²
  • DICHTE1,6 – 2,1 g/cm³
  • AUFLAGERmindestens 30 mm Auflagetiefe

Bahnprojekte

Für die gegossenen GFK-Roste weist der Hersteller eine Prüfung nach DBS 918 010 aus; die Roste kommen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn AG zum Einsatz. Für Ausschreibungen mit Bahnbezug fordern Sie den Nachweis bitte mit an.

Werte aus den Belastungstabellen des Herstellers. Bei geringerer Rostbreite, zweiseitiger Auflagerung, dynamischer Belastung oder Fahrverkehr ist eine gesonderte Berechnung erforderlich – wir holen sie für Sie ein.

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Befestigung

Nach BGI/GUV 588/1 und DIN 24537-3 muss jeder Gitterrost an mindestens vier Eckpunkten formschlüssig befestigt werden, um ein Verschieben in Tragrichtung zu verhindern. Bei Absturz- oder Hineinsturzgefahr kommt eine Sicherung gegen Abheben dazu.

Die Systematik der Typenbezeichnung
  • T · M04Tiefgezogenes Telleroberteil. Sitzt in der Masche, trägt flach auf – die verbreitetste Bauform. Mit Klemmenunterteil, Sechskantschraube M8 und Vierkantmutter M8.
  • B · M27/M74Bügeloberteil. Greift über den Stab statt in die Masche. Mit Zylinderkopfschraube M8 und Vierkantmutter M8.
  • T · M29Aufliegendes Telleroberteil. Für feine Maschenteilungen, in die ein tiefgezogener Teller nicht passt.
  • V · x40Doppelklemme. Zwei Oberteile auf einem Unterteil – fixiert zwei benachbarte Roste über einem gemeinsamen Träger.
  • STOSSVERB.C-Klammer mit Zylinderkopfschraube M8. Verbindet Roste an nicht unterstützter Stoßstelle; setzt geschlossene Randmaschen voraus.
  • SETZBOLZENHalteflansch mit Gewindenagel – ohne Bohren, wenn der Träger es zulässt. Auf Anfrage.
Direktverschraubung oder Klemme

Die Klemme fixiert den Rost gegen den Träger, ohne ihn zu durchbohren – wichtig bei beschichteten oder verzinkten Unterkonstruktionen und überall dort, wo der Träger statisch nicht geschwächt werden darf.

Die Direktverschraubung ist die wirtschaftlichste Variante, setzt aber eine Bohrung oder eine gewindefurchende Schraube im Träger voraus. Als Variante M0400-Bohr gibt es sie mit Bohrschraube, dann entfällt das Vorbohren.

V2A oder V4A

V2A (1.4301) für normale Umgebungsbedingungen.
V4A (1.4571 / 1.4404) bei Chloriden, Meerwasser und Chemikalien.

Der Mehrpreis liegt im Cent-Bereich, ein korrodierter Befestiger kostet einen Wartungseinsatz. Im Zweifel V4A – die Klemme sollte mindestens so lange halten wie der Rost.

Wichtig bei der Auswahl: Klemme, Maschenteilung und Rosthöhe müssen zusammenpassen. Schwerlastroste SL brauchen eigene Befestiger – Standardklemmen passen dort nicht.

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Bearbeitung vor Ort

GFK lässt sich auf der Baustelle mit gängigem Werkzeug zuschneiden – das ist einer der Gründe für den Werkstoff. Beim Sägen und Schleifen entsteht Staub, und dazu gibt es klare Angaben aus dem Sicherheitsdatenblatt des Herstellers.

Was der Staub macht – und was nicht

Die Staubteilchen sind nach der Bearbeitung länger als 5 µm bei einem Längen-Durchmesser-Verhältnis über 3. Sie gelten damit als nicht alveolengängig – sie dringen nicht in die Lungenbläschen ein. Glasfasern zu Verstärkungszwecken sind nach IARC in Klasse 3 eingestuft und werden bei der EU-Bewertung künstlicher Mineralfasern nicht einbezogen.

Filamente und Stäube wirken jedoch mechanisch reizend auf Haut, Augen und Atemwege. Die Reizung ist in der Regel vorübergehend und klingt ab, sobald die Exposition endet.

Bei Neuware kann ein leicht süßlich-aromatischer Geruch auftreten. Das bedeutet in keinem Fall die Freisetzung toxischer Produkte.

Empfohlene Schutzmaßnahmen
  • HAUTArbeitskleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen, Handschuhe, Schutzcreme
  • AUGENSchutzbrille
  • ATEMWEGEAusreichende Raumbelüftung und Arbeitsplatzabsaugung; im Einzelfall Atemmaske FFP1 oder FFP2
  • GRENZWERT5 mg/m³ für inerte Stäube am Arbeitsplatz
  • ERSTE HILFEHaut mit reichlich Wasser abspülen, nicht reiben. Augen mindestens 10 Minuten spülen
  • LAGERUNGVor Laugen schützen, sonst keine besonderen Anforderungen
  • ENTSORGUNGAusgehärtete GFK-Produkte sind inert; Abfälle gelten als inerte Industrieabfälle nach örtlicher Vorschrift
  • BRANDFALLLöschmittel Wasser, CO₂, Trockenlöschmittel oder Schaum

Jede Schnittkante versiegeln

Beim Zuschnitt werden Glasfasern freigelegt. Unversiegelt nimmt das Laminat an der Kante Feuchtigkeit auf. MEISER TopSeal in der 400-ml-Aerosoldose verschließt sie wieder – erhältlich farblos sowie in RAL 7032, RAL 6010 und RAL 1018, passend zu den Standardfarben der Roste. Eine Dose reicht erfahrungsgemäß für 15 bis 20 laufende Meter. Das Sicherheitsdatenblatt senden wir Ihnen auf Anfrage zu.

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Was wir fertigen lassen

// KURZFRISTIG

Zuschnitte auf Maß

Aussparungen, Schrägen, Rundungen – aus Lagerware kurzfristig gefertigt. Maximales Fertigungsmaß 4005 × 1527 mm.

Schnittkanten werden versiegelt. Bei bauseitigem Zuschnitt übernehmen Sie das mit MEISER TopSeal: Freigelegte Glasfasern nehmen sonst Feuchtigkeit auf.

// NACH ANFRAGE

GFK-Geländer

Drei Bauarten: Standardgeländer, Rundrohrgeländer und Füllstabgeländer. Korrosionsbeständig und leicht zu montieren – die Alternative, wenn ein Stahlgeländer im selben Medium steht wie der Belag.

Wird immer einzeln kalkuliert. Wir brauchen Höhe, Länge, Feldanzahl und die Befestigungssituation.

// NACH ANFRAGE

GFK-Leitersysteme

Steigleitern und Zugänge aus GFK, dazu selbstschließende Durchgangssperren für Ausstiege, die nicht offen bleiben dürfen.

Erforderlich sind Steighöhe, Ausstiegssituation und die geltende Sicherungsanforderung.

Was im Sonderanfertigungsbereich dazugehört

Über den reinen Zuschnitt hinaus stehen im Hintergrund die Leistungen des Herstellers: technische Beratung, statische Berechnungen, computergestützte Verlegeplanung und die Fertigung nach Ihren Schablonen und Mustern. Bei größeren Flächen lohnt sich die Verlegeplanung fast immer – sie sagt Ihnen vorab, wie viele Roste in welchem Zuschnitt Sie tatsächlich brauchen.

Weitere GFK-Systeme auf Anfrage

Über das Lagerprogramm hinaus sind lieferbar: I-Profilroste und T-Profilroste (pultrudiert, für große Stützweiten bei geringem Gewicht), Sandwichroste, Konstruktionsprofile und komplette GFK-Konstruktionen – Bühnen, Podeste und Tragwerke. Wenn Ihr Projekt über einen Bodenbelag hinausgeht, fragen Sie es mit an.

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Wo das Material steht

Referenzprojekte des Herstellers MEISER – eine Auswahl. Sie zeigt die Bandbreite: von der Kläranlage über den Hafen bis ins Museum.

  • Klärwerk Villingen// Wasserwirtschaft
  • Jade-Weser-Port, Wilhelmshaven// Hafen
  • Hochspannungsprüffeld Dresden// Siemens
  • Zugbildungsanlage Hamburg// Bahn
  • Keolis Zugwaschanlage// Bahn
  • Volkswerft// Schiffbau
  • Lesumhafen// Hafen
  • Mainbrücke Haßloch// Brückenbau
  • Bäderbrücke Obereversand// Küste
  • Standseilbahn Dresden// Verkehr
  • Deutsches Technikmuseum Berlin// Öffentlich
  • Franz-Marc-Museum// Öffentlich

Die genannten Projekte wurden mit GFK-Systemen des Herstellers realisiert, nicht zwingend über FeNau geliefert.

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Ablauf

  1. Anfrage mit Skizze

    Sie senden Maßskizze und Einsatzbedingungen. Je genauer die Angaben zu Medien und Belastung, desto belastbarer das Angebot.

  2. Angebot und Beratung

    Wir schlagen Maschenteilung, Bauhöhe, Oberfläche und Harzmatrix vor, klären Stützweiten und Medienbeständigkeit und kalkulieren die Fracht – inklusive Überlängenzuschlag ab 2400 mm Kantenlänge.

  3. Fertigung und Lieferung

    Nach Ihrer Freigabe geht der Auftrag in Fertigung. Lieferung an Ihr Lager oder direkt an die Baustelle – Direktlieferungen kalkulieren wir separat.

Das brauchen wir für ein verbindliches Angebot
  • Maße und AussparungenSkizze oder DXF, mit Angabe der Tragrichtung
  • AuflagerabständeTrägerraster, zwei- oder vierseitig aufgelagert
  • BelastungPunkt- oder Flächenlast, Personen- oder Fahrverkehr
  • Medien und TemperaturWelche Chemikalien wirken ein, in welcher Konzentration
  • BrandschutzanforderungEntscheidet zwischen IPR, PHR und OPR NFH
  • Barfuß- oder PublikumsverkehrBeeinflusst Maschenteilung und Oberfläche
  • ReinigungsregimeÖl und Fett sprechen für konkav, Nässe für besandet
  • LieferadresseLager oder Baustelle – Direktlieferungen werden separat kalkuliert
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Anfrage

Schicken Sie uns die Skizze – den Rest klären wir. Wenn Sie unsicher sind, welche Ausführung passt: Ein Anruf geht meist schneller als jedes Formular. Ein Foto der Einbausituation per WhatsApp reicht oft schon aus. Handmuster der gewünschten Oberfläche stellen wir auf Wunsch vorab zur Verfügung.

// TELEFON
+49 (0) 911 979 172 30
// WHATSAPP
+49 (0) 176 255 151 10
// E-MAIL
info@fenau.eu
// ÖFFNUNGSZEITEN
Mo – Do 08:00 – 16:00 Uhr · Fr 08:00 – 14:00 Uhr